Checkliste für die Prüfung der Beschaffung von Brandschutzdecken | DVM

Checkliste für die Prüfung der Beschaffung von Brandschutzdecken für Elektrofahrzeuge Löschdecken

Die DVM-Prüfcheckliste für die Beschaffung von Brandschutzdecken ist ein praktisches, einsatzbereites Überprüfungsinstrument für Produkte, die üblicherweise als Brandschutzdecken (EV Löschdecken), Elektrofahrzeug-Brandschutzdecken ( Löschdecken), Fahrzeug-Brandschutzdecken ( Löschdecken ) oder Auto-Brandschutzdecken ( Löschdecken) bezeichnet werden.

Die Checkliste basiert auf der Norm DIN SPEC 91489:2024-11 und unterstützt die Lieferantenqualifizierung, die Angebotserstellung, die Prüfung technischer Angebote, OEM- und Eigenmarkenprojekte, die Beschaffungsgenehmigung sowie die Aufbewahrung von Unterlagen.

Checkliste für die Prüfung der Beschaffung von DVM-Brandschutzdecken

Diese Checkliste fasst die wichtigsten technischen, dokumentarischen, einsatzbezogenen, Kennzeichnungs-, Prüf- und Rückverfolgbarkeitsaspekte für Brandschutzdecken in fünfundzwanzig objektive Ja/Nein-Prüfpunkte zusammen.

Es richtet sich an professionelle Einkäufer, Händler, OEM-Kunden, Eigenmarkenpartner, Qualitätsmanager, Produktmanager, Brandschutzorganisationen sowie andere technische Entscheidungsträger, die Brandschutzdecken für Elektrofahrzeuge und deren Lieferanten bewerten.

Der in dieser Referenz durchgehend bevorzugte Fachbegriff lautet „Brandbegrenzungsdecke“. Gängige Suchbegriffe wie „EV“ Löschdecke, „Elektrofahrzeug“ Löschdecke, „Auto“ Löschdecke, „Fahrzeug“ Löschdecke , „Batterie“ Löschdecke und „Brandbegrenzungsdecke“ werden verwendet, sofern sie Käufern dabei helfen, die Produktkategorie zu identifizieren.

Checkliste für die Beschaffungsprüfung von DVM-Brandschutzdecken
Technische Grundlage: Basierend auf DIN SPEC 91489:2024-11
Zweck: Lieferantenqualifizierung, Unterstützung bei Ausschreibungen, Bewertung technischer Angebote, Beschaffung von OEM- und Eigenmarkenprodukten sowie dokumentierte Beschaffungsentscheidungen

Stand der Rahmenbedingungen und Standards

Diese Checkliste ist Teil eines technischen Referenz- und Beschaffungsrahmens, der von der „ DVM International “ B.V. entwickelt wurde.

Es handelt sich nicht um eine Norm nach DIN, EN, CEN, ISO oder eine behördlich erlassene Norm. Sie begründet keine separate Produktzertifizierung, stellt kein rechtliches Konformitätsbewertungsverfahren dar und ersetzt weder die DIN SPEC 91489:2024-11 noch geltende Rechtsvorschriften, produktspezifische Prüfberichte, Risikobewertungen oder die Anweisungen des Herstellers.

DIN 91489:2026-02 wurde als Nachfolgeentwurf veröffentlicht. Die geltende Ausgabe und die vertragliche Grundlage sollten daher stets überprüft werden, wenn diese Checkliste für die Beschaffung, Prüfung oder Produktansprüche herangezogen wird.

Wichtige funktionale Einschränkung

Eine Brandschutzdecke ist kein aktives Löschmittel und sollte nicht als Mittel zum Löschen eines Traktionsbatteriebrands oder zum Stoppen eines thermischen Durchgehens beschrieben werden.

Die Produktkategorie ist für den Einsatz in Elektrofahrzeugen vorgesehen und nicht für den direkten Einsatz an einer ausgebauten und geöffneten Antriebsbatterie.

So verwenden Sie diese Checkliste

Tragen Sie „Ja“ nur dann ein, wenn die Anforderung zutrifft und durch objektive, relevante und nachvollziehbare Nachweise für das genaue Produktmodell, die Größe, das Gewicht, die Konstruktion, die Anordnung der Schlaufen, die Verpackung und die mitgelieferte Gebrauchsanweisung des angebotenen Produkts belegt ist.

Tragen Sie „Nein“ ein, wenn die Anforderung nicht erfüllt ist oder wenn keine geeigneten Nachweise vorliegen. Werten Sie eine unbeantwortete Frage, eine allgemeine Angabe in einer Broschüre, ein Stoffzertifikat oder eine nicht belegte Lieferantenangabe nicht als positives Ergebnis aus.

Falls ein Punkt tatsächlich nicht zutrifft, tragen Sie „N/A“ separat ein und begründen Sie dies. Verwenden Sie „N/A“ nicht, um eine verbindliche oder sicherheitsrelevante Anforderung zu umgehen.

Für jede Antwort „Ja“ archivieren Sie die entsprechenden Nachweise in der Beschaffungs- oder Qualitätsakte. Dazu können beispielsweise ein Prüfbericht für das Endprodukt, ein Materialbericht, ein technisches Datenblatt, ein Anwendungsvideo, eine freigegebene Zeichnung, Verpackungsvorlagen, eine Erklärung, ein Rückverfolgbarkeitsnachweis oder ein Prüfprotokoll gehören.

Suchbegriffe und fachliche Genauigkeit

Käufer beginnen ihre Recherche möglicherweise mit Suchbegriffen wie „EV“ Löschdecke, „Elektrofahrzeug“ Löschdecke, „Auto“ Löschdecke, „Fahrzeug“ Löschdecke, „Batterie“ Löschdecke oder „Brandschutzdecke“. Die Checkliste überprüft, ob diese kommerziellen Begriffe mit der technisch korrekten Funktion einer Brandschutzdecke in Verbindung stehen.


Abschnitt 1 – Produkt- und Lieferantenidentifikation

  1. Sind der Hersteller und der verantwortliche Lieferant eindeutig mit den erforderlichen Namens- und Adressangaben angegeben?
  2. Sind der eindeutige Produktname, die Modellbezeichnung und die Artikelnummer auf dem Produkt, der Verpackung, in der technischen Dokumentation und in den Prüfberichten einheitlich angegeben?
  3. Sind die Fertigmaße, das Produktgewicht sowie die Chargen- oder Seriennummer angegeben und lassen sich dem gelieferten Produkt zuordnen?

Abschnitt 2 – Bestimmungsgemäße Funktion und Produktangaben

  1. Wird das Produkt in erster Linie als Brandschutzdecke oder mit einer gleichwertigen Bezeichnung beschrieben, die keine aktive Brandbekämpfung impliziert?
  2. Wenn alternative Begriffe wie „EV“ Löschdecke, „Feuerlöschdecke für Elektrofahrzeuge“ , „Auto“ Löschdecke, „Fahrzeug“ Löschdecke oder „Batterie“ Löschdecke verwendet werden, werden diese dann in einem technisch korrekten Kontext erläutert?
  3. Beschränkt sich die vorgesehene Funktion darauf, Hitze, Flammen, Rauch und brennende Partikel einzudämmen und die Ausbreitung des Feuers auf die Umgebung zu verringern?
  4. Gibt es keine unbegründeten Behauptungen, darunter solche, dass das Produkt einen Brand der Antriebsbatterie löscht, einen thermischen Durchlauf stoppt, die Verhinderung einer Rückzündung garantiert oder für jedes Brand-Szenario bei Elektrofahrzeugen geeignet ist?

Abschnitt 3 – Abmessungen, Gewicht und Fahrzeugabdeckung

  1. Sind die Maße der fertigen Decke in Metern angegeben und durch Produktspezifikationen, Messungen oder Prüfunterlagen belegt?
  2. Entspricht das angegebene Gewicht der genauen Produktkonfiguration der gelieferten Ware und ist es mit dieser vereinbar?
  3. Bieten die ausgewählten Abmessungen eine angemessene Abdeckung für die vorgesehene Fahrzeugkategorie, einschließlich ausreichend Material, um während der Anwendungsdemonstration den Boden rund um das Fahrzeug zu erreichen?

Abschnitt 4 – Werkstoffe, Beschichtungen und Bauweise

  1. Sind das Grundgewebe, die Art der Beschichtung, die beschichteten Seiten, der Gesamtaufbau, die Dicke und die entsprechenden Materialgewichte eindeutig angegeben?
  2. Sind Nähte, Überlappungen, Kantenverarbeitungen, Verstärkungen, Zug- oder Hebeschlaufen sowie deren Befestigungsmethoden dokumentiert und stimmen sie mit der geprüften Konfiguration überein?
  3. Liegen bei Bedarf oder auf Anfrage entsprechende Material-, PFAS-, Chemikalien- oder Umweltdeklarationen vor?

Abschnitt 5 – Mechanische und thermische Beweise

  1. Liegen geeignete Nachweise für die mechanische Stabilität vor, einschließlich der Festigkeit von Nähten, Kanten, Schlaufen und des Materials sowie gegebenenfalls der Schnittfestigkeit?
  2. Liegen aussagekräftige Nachweise für die Flexibilität und Verformungsbeständigkeit der fertigen beschichteten Materialkonstruktion vor?
  3. Wird für die betreffende Materialkonstruktion eine Brandverhaltensklasse unterstützt, einschließlich mindestens der Klasse B mit d0 gemäß DIN EN 13501-1, wobei DIN SPEC 91489:2024-11 als Grundlage dient?
  4. Werden die Angaben zur Direktflammenbeständigkeit und zur thermischen Leistungsfähigkeit durch festgelegte Prüfbedingungen, Temperaturdaten und dokumentierte Beobachtungen oder Versagenskriterien gestützt?

Abschnitt 6 – Einsatz von Elektrofahrzeug- Löschdecke en

  1. Liegen Anwendungsnachweise für das genaue Modell vor, beginnend mit der Decke in ihrem mitgelieferten Aufbewahrungsbehälter oder ihrer Verpackung?
  2. Wurde, sofern DIN SPEC 91489:2024-11 als Grundlage dient, der Einsatz durch höchstens zwei geschulte Personen innerhalb des geltenden 30-Sekunden-Kriteriums nachgewiesen?
  3. Wurde das Produkt am entsprechenden Referenzfahrzeug und gegebenenfalls sowohl unter trockenen als auch unter nassen Fahrbedingungen getestet?
  4. Zeigen die Videoaufnahmen die Ausgangssituation, das Personal, den zeitlichen Ablauf, den Zustand des Fahrzeugs, den Einsatzablauf und die endgültige Abdeckung durch das Fahrzeug deutlich?

Abschnitt 7 – Kennzeichnung, Anweisungen und Sprachen

  1. Sind auf der Produkt- und Lagerverpackung die Kennzeichnung, die Abmessungen, die Modellbezeichnung, die Rückverfolgbarkeit, die Ausrichtung sowie die geltenden technischen Vorschriften eindeutig angegeben?
  2. Behandeln die Anweisungen den Verwendungszweck, Einschränkungen, erforderliches Personal, Einsatz, Lagerung, regelmäßige Überprüfung, Informationen zur Hochfrequenz, Wiederverwendung, Quarantäne, Austausch und Entsorgung?
  3. Sind alle vorgeschriebenen Anweisungen, Warnhinweise, Piktogramme und Kennzeichnungen in der Sprache bzw. den Sprachen bereitgestellt, die für den Zielmarkt vorgeschrieben sind?

Abschnitt 8 – Prüfdokumentation, OEM und endgültige Freigabe

  1. Lassen sich alle Prüfberichte, Anwendungsvideos, Erklärungen und technischen Unterlagen genau dem gekauften Produkt, der Bauart, dem Modell, der Verpackung und der Produktionsversion zuordnen?

Ergänzende Beschaffungskontrollen

Zusätzlich zu den fünfundzwanzig wichtigsten Prüfpunkten sollte der Käufer gegebenenfalls die folgenden ergänzenden Aspekte prüfen.

  • ob die Decke als hochfrequenzdurchlässig angegeben wird und welche Nachweise diese Angabe stützen;
  • ob elektrische und elektrostatische Einschränkungen klar kommuniziert werden;
  • ob die Einwirkungen durch Wasser, Fahrzeugflüssigkeiten, Chemikalien, Abrieb sowie Transport und Lagerung berücksichtigt werden;
  • ob der Hersteller regelmäßige Inspektionen vorschreibt und ein dokumentiertes Intervall empfiehlt;
  • ob die Bedingungen für die Quarantäne, die Begutachtung, die Wiederverwendung und die Entsorgung nach der Nutzung klar sind;
  • ob die Übertragung von Testergebnissen zwischen Größen oder Modellen technisch gerechtfertigt ist;
  • ob die geltende Ausgabe der DIN-Spezifikation oder des Norm-Entwurfs korrekt angegeben ist;
  • ob die Zielländer, die erforderlichen Sprachen und die zuständigen Wirtschaftsteilnehmer festgelegt wurden;
  • ob die nationalen Vorschriften in den Bereichen Brandschutz, Arbeitssicherheit, Chemikalien und Abfall überprüft wurden;
  • ob der Begriff „zertifiziert“ nur dann verwendet wird, wenn ein tatsächliches Zertifizierungsverfahren und ein Zertifikat vorliegen.

Leitfaden zur Bewertung

Die folgenden Bewertungsstufen stellen eine interne Auslegung im Rahmen des Beschaffungsprozesses dar. Sie stellen keine rechtliche Konformitätsbewertung oder Produktzertifizierung dar.

  • 25/25 – Vollständige, dokumentierte Übereinstimmung: Alle Prüfpunkte wurden mit „Ja“ beantwortet und durch geeignete, relevante und nachvollziehbare Nachweise belegt.
  • 22–24 – Geringfügige Lücken in der Dokumentation oder formale Mängel: Vor der endgültigen Genehmigung der Beschaffung sind Korrekturmaßnahmen oder zusätzliche Nachweise erforderlich.
  • 21 oder weniger – Lücken bei der Materialbeschaffung: Das Produkt sollte nicht als vollständig dokumentiert oder gleichwertig betrachtet werden, solange keine weiteren Untersuchungen, Prüfungen, Nachweise und Korrekturmaßnahmen vorliegen.

Eine hohe Punktzahl kann einen sicherheitskritischen Mangel nicht aufwiegen. Fehlende Anwendungsnachweise, unbegründete thermische oder mechanische Angaben, ungeeignete Abmessungen, unklare Anweisungen, inkonsistente Produktkonfigurationen oder der Verlust der Rückverfolgbarkeit können eine Ablehnung rechtfertigen, unabhängig von der Gesamtpunktzahl.

Wesentliche Anforderungen

Die folgenden Mängel sollten in der Regel eine bedingungslose Genehmigung verhindern, unabhängig von der erreichten Punktzahl:

  • Das angebotene Produkt lässt sich nicht mit den verfügbaren vollständigen Produktprüf- oder technischen Unterlagen abgleichen;
  • Es fehlen Anwendungsnachweise für das genaue Modell oder die genaue Konfiguration;
  • Behauptungen hinsichtlich der thermischen oder mechanischen Leistungsfähigkeit sind unbegründet;
  • Materialien, Beschichtungen, Nähte, Schlaufen oder Abmessungen weichen wesentlich von der dokumentierten Konfiguration ab;
  • Die Einsatzanweisungen fehlen, sind unklar oder stehen im Widerspruch zu den Anwendungsnachweisen;
  • Die erforderlichen Sprachversionen fehlen;
  • Es fehlt die Rückverfolgbarkeit von Produkten oder Chargen;
  • Das Produkt wird als aktives Löschmittel oder als garantierte Methode zur Unterbindung eines thermischen Durchgehens vermarktet;
  • Die Wiederverwendung wird ohne dokumentierte Kriterien für die Prüfung und Abnahme nach der Nutzung geltend gemacht; Kriterien;
  • Die Behauptungen des Lieferanten gehen über den Rahmen der vorliegenden Beweise hinaus.

Empfehlungen zur Evidenz

Bei jedem positiven Ergebnis sollte der Käufer Nachweise aufbewahren, die den Anforderungen entsprechen. Je nach Prüfpunkt kann dies Folgendes umfassen:

  • das entsprechende Prüfprotokoll für das Endprodukt;
  • Berichte über Brandverhalten und thermische Prüfungen;
  • Prüfberichte zu mechanischen Eigenschaften, Schnittfestigkeit und Schlaufenfestigkeit;
  • Anwendungs-Testvideo für das jeweilige Modell;
  • Technische Datenblätter und Produktzeichnungen;
  • Material-, Beschichtungs-, PFAS- und Chemikalienangaben;
  • zugelassene Verpackungs- und Faltanleitungen;
  • freigegebene Druckvorlagen, Etiketten, Anleitungen und Sprachversionen;
  • chargengesteuerte Produktions- und Prüfprotokolle;
  • Herstellererklärungen, in denen das jeweilige Produkt genau bezeichnet wird;
  • Anweisungen zur Überprüfung, Quarantäne, Wiederverwendung, zum Austausch und zur Entsorgung;
  • Änderungskontrollaufzeichnungen für OEM- und Eigenmarkenversionen.

Ein Stoff- oder Beschichtungsgutachten kann zwar Aufschluss über die Materialeigenschaften geben, sollte jedoch nicht als Nachweis dafür gewertet werden, dass das gesamte EV- Löschdecke alle relevanten Anforderungen hinsichtlich Abmessungen, Nähte, Schlaufen, Einsatz, Kennzeichnung, Anleitungen und Rückverfolgbarkeit erfüllt.

Weitere OEM- und Eigenmarken-Prüfungen

Bei der Beschaffung von OEM- und Eigenmarkenprodukten bitte Folgendes bestätigen:

  • dass das Eigenmarkenprodukt die zugelassenen Materialien, Beschichtungen, Abmessungen, das Gewicht und die Bauweise aufweist;
  • dass die Zeichnungen für Nähte, Kanten, Verstärkungen und Schlaufen vor der Produktion genehmigt werden;
  • dass der Aufbewahrungsbehälter, die Faltmethode und die Verpackung der validierten Anwendungskonfiguration entsprechen;
  • dass das Bildmaterial und alle erforderlichen Sprachversionen für den Markt freigegeben sind;
  • dass die Verantwortlichkeiten von Herstellern, Markeninhabern, Importeuren und Händlern festgelegt sind;
  • dass die Rückverfolgbarkeit nach Modell und Charge auch bei der Eigenmarken- Verpackung gewährleistet bleibt;
  • dass das Eigenmarkenmodell mit den entsprechenden Testnachweisen in Verbindung gebracht werden kann;
  • dass Änderungen an Material, Konstruktion, Verpackung und Druckvorlagen kontrolliert werden;
  • dass die weitere Gültigkeit der Prüfdaten nach jeder relevanten Änderung überprüft wird.

Protokoll zur Beschaffungsentscheidung

Die ausgefüllte Checkliste sollte folgende Punkte enthalten:

  • Lieferant und Hersteller;
  • Produktname, Modell und Artikelnummer;
  • Fertigmaße und Produktgewicht;
  • Material- und Beschichtungsaufbau;
  • Naht-, Kanten- und Schlaufenkonfiguration;
  • Aufbewahrungsbehälter und Faltkonfiguration;
  • Marken- oder Eigenmarkenversion;
  • Zielländer oder -märkte;
  • erforderliche Sprachversionen;
  • verwendete Fassung der technischen Vorschrift;
  • Bewertungsstichtag;
  • Name oder Rolle des Bewerters;
  • für jede Antwort wurden die Belege geprüft;
  • Dokumenttitel, Versionen und Datumsangaben;
  • festgestellte Mängel und Korrekturmaßnahmen;
  • endgültige Beschaffungsentscheidung;
  • Genehmigungsbedingungen;
  • Datum oder Auslöser für eine Neubewertung.

Empfohlene Entscheidungskategorien

  • Genehmigt: Alle relevanten sicherheitskritischen Anforderungen wurden erfüllt und es liegen ausreichende Nachweise vor.
  • Bedingt genehmigt: Es bestehen noch einige wenige, nicht sicherheitskritische Mängel, die vor der Produktion oder Auslieferung durch dokumentierte Korrekturmaßnahmen behoben werden müssen.
  • Weitere Nachweise erforderlich: Die Bewertung kann nicht abgeschlossen werden, da relevante Test-, Anwendungs-, technische oder Rückverfolgbarkeitsinformationen fehlen.
  • Abgelehnt: Eine oder mehrere sicherheitskritische Anforderungen wurden nicht erfüllt, oder die angegebenen Produktanforderungen können nicht ausreichend belegt werden.

Wann sollte die Compliance-Matrix verwendet werden?

Diese Checkliste für die Beschaffungsprüfung bietet eine übersichtliche 25-Punkte- Ja/Nein-Bewertung. Verwenden Sie die detailliertere Matrix zur Einhaltung der Brandschutzvorschriften für Decken in folgenden Fällen:

  • Es müssen mehrere Produkte oder Lieferanten eingehend verglichen werden;
  • Die einzelnen Nachweise müssen pro Anforderung erfasst werden;
  • Entscheidungen der Kategorien „Bestanden“, „Nicht bestanden“ und „Nicht zutreffend“ erfordern Kommentare oder Korrekturmaßnahmen;
  • Eine OEM- oder Eigenmarkenkonfiguration erfordert eine eingehende Prüfung;
  • die Bewertung ist Bestandteil einer formellen Qualitäts- oder Beschaffungsakte;
  • Die Übertragung von Testergebnissen oder die Produktäquivalenz muss bewertet werden.

Verwandte Referenzseiten


Wichtig: Diese Checkliste enthält fachliche und beschaffungstechnische Leitlinien. Verwenden Sie sie stets in Verbindung mit den aktuell geltenden technischen Vorschriften, produktspezifischen Prüfberichten, Herstelleranweisungen, Betriebsrisikobewertungen, Notfallplänen sowie nationalen oder lokalen Anforderungen.